Messbarkeit


Digitale Technologien bieten neue Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu messen und davon ausgehend zu erhöhen

Die Themenschwerpunkte
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Die Workshops
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Wenn Unternehmen wissen, wo sie stehen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung, können sie davon ausgehend Strategien entwerfen, um ihre Nachhaltigkeits-Performance bspw. mit digitalen Mitteln weiterzuentwickeln.

Der Themenschwerpunkt Messbarkeit von Nachhaltigkeit und Digitalisierung umschloss daher zum einen die Frage, wie man mit digitalen Tools den Grad der Nachhaltigkeit in einem Unternehmen messen kann. Dabei helfen spezielle Softwares Unternehmen dabei ihre sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekte qualitativ und quantitativ zu erfassen. Das ermöglicht fundierte, daten-basierte Entscheidungen, die, unterstützt durch entsprechende Visualisierungen, internen und externen Stakeholdern vermittelt werden können. Ein Beispiel solch einer Software-Lösung wurde von Kathrin Wieland, Mitgründerin und Geschäftsführerin von TolaData, vorgestellt.

Zum anderen ging es um den Einsatz von Messinstrumenten in Produktionsprozessen. Basis dafür ist die Verzahnung der Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik, auch bekannt als Industrie 4.0. In einer breitgefächerten Diskussion erörterten unsere Referenten Martina Prox (ifu Hamburg GmbH), Jürgen Blümer (Heinz Lackmann GmbH & Co. KG), Ralph Thurm (Reporting 3.0) und Tobias Brinkmann (brands & values GmbH), welche Potenziale sich durch die Digitalisierung der Industrie ergeben. Ein Beispiel ist, dass die aus den erfassten Daten abgeleiteten Erkenntnisse zu Energieeinsparungen und mehr Ressourceneffizienz führen können. So können etwa Produkte mittels Sensoren ihren eigenen Zustand erkennen und zur vorbeugenden Service-Abwicklung beitragen.

Die Porsche AG, Sponsor von B.A.U.M. e.V. für nachhaltig.digital, hat als Geschäftspartner des Mittelstandes auf dem Jahreskongress erstmalig den Porsche Nachhaltigkeitsindex der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben den verschiedenen Reporting- und Controlling-Mechanismen durch Dritte, hat sich das Unternehmen dafür entschieden auch ein eigenes Messinstrument für die unternehmerischen Nachhaltigkeitsleistungen einzuführen. Dieses definiert durch Kennzahlen nachhaltigkeitsrelevante Aspekte und bildet die zentralen Themenfelder „Umweltschutz“ und „Wertschaffendes Wachstum“ ab. Im halbjährlichen Turnus werden diese Kennzahlen erfasst und mit den Zielsetzungen abgeglichen.

In den Workshops wurde gemeinsam mit den Teilnehmer*innen herausgearbeitet, dass diese sich eine gesteigerte Transparenz, Nachhaltigkeitsbewertung und  -optimierung bspw. durch Prozessverbesserungen und Entscheidungsunterstützung erhoffen. Die größten Hindernisse werden in fehlender Akzeptanz und Fachverständnis gesehen, der Verfügbarkeit, Messung, Auswahl und Sicherheit von Daten und einer Orientierung sowie Fokussierung in Anbetracht der Vielfalt an Möglichkeiten.

Hier möchte nachhaltig.digital ansetzen und in einem Expertenkreis Wissen bündeln, Kompetenzen vernetzen und gemeinsam Hilfestellungen und Werkzeuge ableiten.

Wie Sie sich selbst am Expertenkreis beteiligen können:

Wenn Sie am Expertenkreis Messbarkeit mitwirken möchten, dann schreiben Sie bitte mit dem Stichwort "Messbarkeit" an info@nachhaltig.digital.

Aktualisiert: 25.07.2019

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Treten Sie gerne in Kontakt:

Koordinator
Carl-Ernst Müller
040 - 49 07 11 11
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Standort Osnabrück
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück


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